Rehrücken – Sous Vide

die zarteste Versuchung seit ich jagen gehe!

Viel habe ich schon in Sachen Reh-Zubereitung ausprobiert und immer war ich der Meinung, besser geht nicht. Aber jetzt habe ich die ultimative Zubereitungsart für Rehrücken gefunden, das sog. Sous Vide Garverfahren. Natürlich kann man diese Methode auch für andere Fleischsortierungen anwenden, ich werde hierzu noch weiter berichten. Aber kümmern wir uns jetzt mal um den Rehrücken, selbstredend vom eigenhändig gestreckten Reh aus den mittelfränkischen Jagdgründen.

Bevor wir mit der Zubereitung beginnen, sei der Fairness halber erwähnt, dass man für das Sous Vide Garverfahren ein paar technische Spielereien benötigt, um Spass bei der Sache zu haben:

  1. Gefäß, indem man Wasser über eine längere Zeit auf einer gleichbleibenden Temperatur halten kann. Wir haben hierzu einen Mixer mit Wlan-Anschluss genommen.
  2. Gerät mit dem man Luft aus Beuteln ziehen kann.

… und schon kann es losgehen!

Zuerst habe ich den aufgetauten Rehrücken vom Knochen und der Silberhaut befreit. Dies bedarf ein wenig Übung und zugegeben, auch bei mir ist das noch Luft nach oben aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Rehrücken ausgelöst

Nun habe ich den Rehrücken zusammen mit Rosmarin und Knoblauch in einen Vakuumbeutel gegeben und eingeschweißt, um das Ganze dann in unseren Wlan-Mixer zu geben und dort bei 54 Grad eine Stunde baden zu schicken.

Danach ging alles ganz schnell! Rehrücken aus der Folie nehmen und auf jeder Seite scharf, ca. 1 Minute anbraten, fertig! Das Ergebnis kann sich sehen lassen, oder?!

Dazu gab es eine selbstgemachte Kräuterbutter aus frischen Kräutern vom Balkon, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zitronenabrieb und als Beilage Bohnen und Kartoffelstampf – ich sag’s euch, ein Gedicht!

Kleiner Tipp zum Schluss: Die Knochen erst auskochen, Fond ziehen und dann wegschmeißen, denn der nächste Soßenansatz kommt bestimmt.

Viel Spass beim Nachmachen und Wmh!

Euer Alex

Hinweis: unbezahlte Werbung – die im Test erwähnten oder gezeigten Produkte wurden von mir selbst gekauft und bezahlt – ich stehe mit den Herstellern in keinerlei wirtschaftlicher Beziehung.

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